Familiengeschichte der Familie Lange und de Leuco (Conti)

Diese Seite dokumentiert die Familiengeschichte von Giancarlo Lange und seinen Vorfahren. Die Darstellung verbindet zwei bedeutende Familienlinien: die Familie Lange aus Nöschenrode in Wernigerode im Harz sowie die Familie de Leuco aus dem Kanton Tessin in der Schweiz.

Giancarlo Lange wurde am 21. Februar 1967 geboren. Bis zu seinem elften Lebensjahr war er staatenlos. Erst nach dem Tod seines Vaters erhielt er die Schweizer Staatsbürgerschaft, da er auf schweizerischem Boden geboren wurde. Der Wechsel der Staatsangehörigkeit geschah auf ausdrücklichen Wunsch seiner Mutter Fanny Francesca Lange, die sich kurz vor dem Tod seines Vaters im Kantonsspital Basel mit ihm darüber beraten hatte.

Seit dem 24. April 2015 besitzt Giancarlo Lange zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit und führt seit dem 11. Dezember 2024 auch einen deutschen Reisepass. Giancarlo Lange war nie verheiratet und hat keine Kinder.

Die hier zusammengestellten Informationen beruhen auf intensiven genealogischen Recherchen, historischen Dokumenten sowie Familienunterlagen. Ziel dieser Dokumentation ist es, die Herkunft der Familie nachvollziehbar darzustellen und die Geschichte über mehrere Generationen hinweg festzuhalten.

Herkunft der Familie Lange in Wernigerode

Die Familie Lange stammt aus Nöschenrode, einem historischen Ortsteil der Stadt Wernigerode im Harz. Der erste bekannte Vorfahre der Familie, der in historischen Quellen (Unterlagen der Liebfrauenkirche in Wernigerode) erwähnt wird, ist Ernst Lange.

In Nöschenrode bewohnte die Familie die Lange Straße, die später Kaiser Straße und heute Nöschenröder Straße heißt. Über viele Generationen hinweg waren die Familienmitglieder im Handwerk tätig, genauer gesagt als Hufschmiede und Waffenschmiede.

Ein historisch bedeutsamer Moment für den Ort war das Jahr 1929: Nöschenrode wurde gegen den entschlossenen Widerstand vieler Einwohner nach Wernigerode eingemeindet. Die Bürger protestierten damals sogar bei der zuständigen Behörde in Magdeburg gegen diesen Schritt. Bemerkenswert ist, dass Nöschenrode zu dieser Zeit sogar über eigenes Notgeld verfügte.

Historischer Bezug zum Krummelschen Haus

Ein zentraler Punkt der Familiengeschichte ist das Krummelsche Haus (auch Gerlitzsches Haus genannt) in der Breiten Straße 72 in Wernigerode. Das Gebäude stand im Eigentum der Familie Gerlitz, aus der Anna Marie Wilhelmine Lange (geborene Gerlitz) stammte. Sie war die Mutter von Hans Otto Wilhelm Lange und gehört damit zur direkten Familienlinie von Giancarlo Lange.

Hans Otto Wilhelm Lange wurde am 09.12.1890 in Elbingerode geboren und verstarb am 16.10.1957 in Wernigerode.

DNA-Recherche und Bestätigung der Enteignung

Um die Familienlinie und die Erbfolge zweifelsfrei zu belegen, gab Giancarlo Lange gemeinsam mit seinem Bruder Hans Joachim Lange, der seit vielen Jahren in Muralto in der Schweiz lebt, einen DNA-Vergleichstest in Auftrag. Die Untersuchung, die auch das Chromosom Y einschloss, wurde im LDM-Labor in Gentilino bei Lugano unter der Leitung von Dr. Michel Bottinelli durchgeführt.

Das Ergebnis bestätigte mit 100 % Sicherheit, dass beide denselben Vater haben: Hans Georg Wilhelm Emil Lange.

Die Dokumentation dieser Ergebnisse wurde per Einschreiben an den Oberbürgermeister von Wernigerode, Tobias Kascha, übermittelt. Dessen Assistentin, Ivonne Vesterling, leitete die Unterlagen an Frau Grosse beim Landratsamt des Landkreises Harz weiter.

Am 12. Februar 2024 bestätigte Frau Grosse offiziell den Tatbestand einer Schädigung durch Enteignung des Eigentums in der Breiten Straße 72 (Krummelsches Haus).

Giancarlo Lange legt großen Wert auf die Feststellung, dass er keine Zwangsräumung der heutigen Bewohner oder des Betreibers des Restaurants im Krummelschen Haus beabsichtigt. Diese Darstellung dient ausschließlich der korrekten historischen Dokumentation seiner Familiengeschichte und der Klärung der rechtlichen Fakten.

Die mütterliche Linie: Carlo de Leuco (Staatsrat Carlo Conti)

Der Ururgroßvater mütterlicherseits von Giancarlo Lange war Carlo de Leuco, der im Kanton Tessin weithin unter dem Namen Carlo Conti bekannt war. Er wurde am 22. April 1836 in Lugano geboren und verstarb dort am 28. Februar 1900.

Carlo de Leuco war eine bedeutende politische Persönlichkeit: Vom 24. Mai 1878 bis zum 31. Januar 1884 war er Mitglied des Staatsrates des Kantons Tessin.

Sein historisches Grab befindet sich auf dem Friedhof an der Via Trevano 84 in Lugano im Feld 71, Nummer 29.

Genealogische Forschung zum Familiennamen

Vor einigen Jahren gab Giancarlo Lange eine umfassende Untersuchung zur Herkunft des Namens Conti in Auftrag, die von dem Genealogen Giorgio Conti aus Manno in der Schweiz durchgeführt wurde, der sich seit rund vierzig Jahren mit genealogischer Forschung beschäftigt.

Die Recherche ergab, dass die Familie des Staatsrates ursprünglich den Namen de Leuco trug. Der Name Conti entwickelte sich erst im Laufe der Zeit als Beiname und verdrängte den ursprünglichen Namen de Leuco schließlich so stark, dass dieser über Generationen fast vollständig in Vergessenheit geriet.

Hätte man den Namen Conti noch vor wenigen Jahren in Frage gestellt, wäre man auf entschiedenen Widerstand gestoßen. Die Familie de Leuco verfügte über Wohneigentum und Lehensgut, sowohl als Mieter als auch als Besitzer, im historischen Zentrum von Lugano sowie in Castagnola, Cassarate, Pregassona, Canobbio, Agno und Caggio (Bioggio).

Giancarlo Lange stellt hiermit klar, dass er keinerlei Ansprüche auf diese Immobilien erhebt.

Eindeutige Abgrenzung zu Leonardo Conti

Ein wichtiger Aspekt der Familiengeschichte ist die Klärung des Namens Conti im Hinblick auf Leonardo Conti, der während der Zeit des Nationalsozialismus als Reichsgesundheitsführer eine zentrale Rolle spielte. Leonardo Conti wurde 1900 in Lugano beziehungsweise Monteggio geboren und war unter anderem für die Euthanasieprogramme sowie medizinische Experimente an Gefangenen verantwortlich.

Gemeinsam mit seiner Mutter, Nanna Conti, leitete er zudem die Lebensborn-Organisation in Belgien, wobei sie mit den Gynäkologen Frans Daels und Adele Vankerckhove, Leiterin der Provinz-Hebammenschule in Gent, zusammenarbeiteten.

Die genealogischen Untersuchungen von Giorgio Conti belegen eindeutig, dass keine familiäre Verbindung zwischen der Familie von Carlo de Leuco (Carlo Conti) und Leonardo Conti besteht. Der Name de Leuco wurde lediglich durch den Beinamen Conti überlagert, was in der Vergangenheit zu Verwechslungen führte.

Giancarlo Lange distanziert sich ausdrücklich von Nationalsozialismus, Faschismus und der Lebensborn-Organisation. Er verurteilt sowohl Adolf Hitler als auch Leonardo Conti für das verursachte Leid als Kriegsverbrecher.

Bezüglich der Fortpflanzung und des Kinderwunsches vertritt Giancarlo Lange die Meinung, dass die Eizellenspende heutzutage in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz erlaubt sein müsste.

Tätigkeit von Giovanni de Leuco im Widerstand

Giancarlo Langes Großvater mütterlicherseits war Giovanni de Leuco. Während des Zweiten Weltkriegs war er beim Schweizer Zoll in Domodossola in Italien angestellt. Gleichzeitig fungierte er als Informant und Spion für die Schweizer Armee unter der Leitung von Hauptmann Peter Bammatter.

In dieser Funktion unterstützte er aktiv die Partisanen im norditalienischen Ossola-Gebiet. Um seine lebensgefährliche Geheimtätigkeit zu tarnen, war Giovanni de Leuco gezwungen, gegenüber nationalsozialistischen und faschistischen Kontrollposten den Hitlergruß zu zeigen.

Während dieser Zeit versteckte er wichtige Briefe unter seiner Kleidung, um sie sicher zwischen Italien und der Schweiz zu schmuggeln. Oft wurde er dabei von seiner damals noch sehr jungen Tochter, Fanny Francesca de Leuco, der späteren Mutter von Giancarlo Lange, begleitet.

Die Simplonfestung Naters, heute ein Museum im Wallis, führt Giovanni de Leuco offiziell als Fourier der Schweizer Armee und Untergebenen von Hauptmann Bammatter.

Weitere Familienmitglieder: Elisa de Leuco und Nilla Lombard

  • Elisa de Leuco: geboren am 22. Oktober 1900 in Lugano, verstorben dort am 10. Mai 1993.
  • Nilla Lombard (geborene de Leuco): geboren am 18. September 1902 in Lugano, verstorben am 4. November 1993 in Filmore, Kalifornien. Sie wurde auf dem Friedhof von Bardsdale an der Seite ihres Ehemannes Thomas Allen Lombard beigesetzt.

Hans Georg Wilhelm Emil Lange: Vater von Giancarlo Lange

Giancarlos Vater stammte aus Nöschenrode und war 1975 als Zahnarzt in der Via San Bernardino 2 (Casa Claudia) in Ponte-Tresa tätig.

Giancarlo Lange legt großen Wert darauf, die Integrität seines Vaters zu betonen: Hans Georg Wilhelm Emil Lange hatte keinerlei Verbindung zu Helmut Horten aus Bonn/Croglio, der sein Vermögen durch Arisierung enteigneter Juden angehäuft hatte.

Er distanzierte sich zudem von Personen, die Gelder manipuliert oder die Schweiz für Geldwäscherei und Steuerhinterziehung genutzt haben, sowie von nazistischen Persönlichkeiten im Raum Locarnese/Ascona. Ebenfalls distanzierte er sich klar von Nazismus und Faschismus und hatte keine Kontakte zur Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei oder zu Einrichtungen wie dem Sanatorium von Agra oder dem Deutschen Haus bei Collina d’Oro, in denen Soldaten der Wehrmacht untergebracht waren.

Berufliches Leben und gesundheitliche Herausforderungen

In den Jahren 1974 bis 1975 erkrankte sein Vater an Nierenversagen. Da sich die Versicherungen im Kanton Tessin und in der Bundesrepublik Deutschland gegenseitig die Zuständigkeit absprachen, musste er seine Dialyse durch seine Arbeit als Zahnarzt selbst finanzieren.

Er lebte zunächst in der Casa Claudia in Ponte-Tresa und später in der Helvetier Straße 15 in Riehen, während er seine Praxis in der Basler Straße in Grenzach führte. Er verstarb am frühen Morgen des 21. Oktober 1978 im Kantonsspital Basel.

Hans Georg Wilhelm Emil Lange war zudem ein begeisterter Flieger. Er erwarb seinen Pilotenschein in Agno bei Fluglehrer Theodoro Ausderau und besaß ein eigenes einmotoriges Flugzeug vom Typ Ercoupe HB-ERB in Beige und Grün.

Zwischen 1967 und 1972 betrieb er zudem eine Praxis in seinem Haus in Campasc 2 in Roveredo und betreute Primarschulen im Kanton Graubünden. Er besaß zeitlebens ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit und verfügte nie über geheime Konten oder Gelder zweifelhafter Herkunft.

Familienverhältnisse und Abschied

Hans Georg Wilhelm Emil Lange war zweimal verheiratet. Aus seiner ersten Ehe mit Hertha Lange (geborene Fänger) aus Berlin stammen die Kinder Monika und Hans Joachim. Aus der zweiten Ehe mit Fanny Francesca Lange (geborene de Leuco), die er in der Kirche St. Agata in Cadro beziehungsweise im Palazzo Civico in Lugano heiratete, stammen Giancarlo und sein Bruder Hans-Andrea.

Zu Beginn der 1960er Jahre brachte er zudem seine Adoptivtochter Christel, heute in Kanada, und Franziska mit aus Deutschland; Franziska war keine leibliche Schwester von Giancarlo und verstarb während der COVID-19-Pandemie.

Nach seinem Tod 1978 in Basel wurde er dort eingeäschert. Sein Sohn Giancarlo brachte die Kupferurne gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Bruder per Eisenbahn nach Lugano. Die Andacht fand in der Kirche Cristo Risorto in Lugano statt.

Sein Grab befindet sich im Feld 51, Nummer 20, auf dem Friedhof an der Via Trevano 84, wo er im selben Grab wie seine am 31. Dezember 2016 verstorbene Frau Fanny Francesca beigesetzt wurde.

Auf Wunsch von Giancarlo wurde seine Mutter in einem Sarg bestattet, da er die Praxis der Einäscherung ablehnt.

Offizielle Bestätigung der politischen Unabhängigkeit

Ein zentrales Anliegen der Familiengeschichte ist der Nachweis der moralischen Integrität während der NS-Zeit. Durch sorgfältige Recherchen wurde offiziell bestätigt, dass Hans Georg Wilhelm Emil Lange kein Mitglied der NSDAP war.

Im Gegenteil: Während seiner Zeit als Zahnarzt in einer großen Berliner Praxis half er mehreren Juden, wofür diese ihm später ausdrücklich dankten. Auch sein Vater, Hans Otto Wilhelm Lange, war weder Mitglied der NSDAP noch Teil der Wehrmacht Adolf Hitlers.

Diese Unbelastetheit wurde im Jahr 2024 öffentlich gewürdigt: In der Neuen Wernigeröder Zeitung erschien ein Artikel mit dem Titel: „Sie waren keine Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“.

Damit ist die Unabhängigkeit beider Familienmitglieder von nationalsozialistischen Verbindungen historisch und medial dokumentiert.

Familiäre Verbindungen zur SS-Zeit und Transparenz

Giancarlo Lange legt großen Wert auf eine lückenlose und ehrliche Aufarbeitung der Familiengeschichte. Während sein Vater und Großvater nachweislich keine Mitglieder der NSDAP waren, gab es in der weiteren Familie belastete Biografien.

Sein Onkel Horst Gerhard Philipp Lange, geboren am 18.03.1920 in Wernigerode, der Bruder seines Vaters, war als Panzerführer (SS-Sturmmann, Einheit 3 Art. Rgt. L. SS A. H.) Teil der Waffen-SS.

Giancarlo begegnete seinem Onkel in seinem Leben nur viermal für jeweils wenige Stunden: 1974 in Ponte-Tresa, zweimal 1977 in Köln und Riehen sowie zuletzt 1978 kurz nach dem Tod seines Vaters. Horst Lange arbeitete später als Taxifahrer in Köln und verstarb dort in den frühen 2000er Jahren; seine Asche wurde im Süden Deutschlands verstreut.

Zudem besaß Ida Elisabeth Spellerberg (Lisel), die Schwester seiner Großmutter väterlicherseits, einen NSDAP-Ausweis. Die Großmutter Sophia Lange (geborene Spellerberg) und ihre Geschwister Maria Wilhelmine, Ida Elisabeth und Philipp stammten aus Königssteele.

Sie waren die Kinder von Emil Spellerberg, geboren am 27.07.1863, und Elisabeth Spellerberg, geborene Schramme, geboren am 07.10.1865.

Wissenschaftliche Einordnung und Identität

Bezüglich der menschlichen Herkunft vertritt Giancarlo Lange eine klare Position: Er legt dar, dass die sogenannte „Out of Africa“-Theorie für die alteingesessenen Nöschenröder Familienlinien sowie für ihn persönlich nicht zutrifft.

Er stützt sich dabei auf die Ergebnisse moderner DNA-Analysen und die Bestimmung von Haplogruppen, die seiner Ansicht nach jeden Zweifel an der spezifischen genetischen Herkunft beseitigen.

Weitere verwandtschaftliche Bezüge

Ergänzend zur Familiengeschichte erinnert sich Giancarlo Lange an seinen Besuch bei seinem Cousin Jens Schröder in den Jahren 2009 bis 2010 in Berlin. Er besuchte ihn über mehrere Monate in der Stargarder Straße am Prenzlauer Berg, in unmittelbarer Nähe zum Zeiss-Großplanetarium.

Diese persönlichen Begegnungen und die detaillierte Erfassung aller Familienzweige – von den Schmieden im Harz bis zu den Staatsräten im Tessin – bilden das Fundament dieser umfassenden Dokumentation.

Storia della famiglia Lange e de Leuco (Conti)

Questa pagina documenta la storia della famiglia di Giancarlo Lange e dei suoi antenati. La rappresentazione unisce due importanti linee familiari: la famiglia Lange di Nöschenrode a Wernigerode, nell'Harz, e la famiglia de Leuco del Canton Ticino in Svizzera.

Giancarlo Lange è nato il 21 febbraio 1967. Fino all'età di undici anni era apolide. Solo dopo la morte di suo padre ottenne la cittadinanza svizzera, poiché era nato in territorio elvetico. Il cambiamento di cittadinanza avvenne su espressa volontà di sua madre, Fanny Francesca Lange, che poco prima della morte del padre lo aveva consultato in merito presso l'ospedale cantonale di Basilea. Dal 24 aprile 2015 Giancarlo Lange possiede inoltre la cittadinanza tedesca e dal 11 dicembre 2024 è titolare anche di un passaporto tedesco. Giancarlo Lange non si è mai sposato e non ha figli.

Le informazioni qui raccolte si basano su approfondite ricerche genealogiche, documenti storici e archivi familiari. L'obiettivo di questa documentazione è rendere comprensibile l'origine della famiglia e tramandarne la storia attraverso più generazioni.

Origine della famiglia Lange a Wernigerode

La famiglia Lange è originaria di Nöschenrode, una storica frazione della città di Wernigerode nell'Harz. Il primo antenato conosciuto della famiglia, menzionato in fonti storiche (documenti della Chiesa di Nostra Signora di Wernigerode), è Ernst Lange.

A Nöschenrode la famiglia abitava nella Lange Straße, che in seguito prese il nome di Kaiser Straße e oggi si chiama Nöschenröder Straße. Per molte generazioni i membri della famiglia esercitarono mestieri artigianali, più precisamente come maniscalchi e fabbri armaioli. Un momento storicamente significativo per la località fu l'anno 1929: Nöschenrode venne incorporata nel comune di Wernigerode nonostante la decisa resistenza di molti abitanti. I cittadini protestarono persino presso le autorità competenti di Magdeburgo contro questo provvedimento. È degno di nota il fatto che Nöschenrode disponesse all'epoca di una propria moneta di emergenza (banconote regionali).

Riferimento storico alla Krummelsches Haus

Un punto centrale della storia familiare è la Krummelsches Haus (nota anche come Gerlitzsches Haus), situata in Breite Straße 72 a Wernigerode. L'edificio era di proprietà della famiglia Gerlitz, dalla quale proveniva Anna Marie Wilhelmine Lange (nata Gerlitz).

Lei era la madre di Hans Otto Wilhelm Lange e appartiene quindi alla linea familiare diretta di Giancarlo Lange. Hans Otto Wilhelm Lange nacque il 9 dicembre 1890 a Elbingerode e morì il 16 ottobre 1957 a Wernigerode.

Ricerca del DNA e conferma dell'espropriazione

Al fine di dimostrare in modo inequivocabile la linea familiare e la successione ereditaria, Giancarlo Lange ha commissionato insieme a suo fratello Hans Joachim Lange (che vive da molti anni a Muralto, in Svizzera) un test di confronto del DNA. L'analisi, che includeva anche il cromosoma Y, è stata eseguita presso il laboratorio LDM di Gentilino, vicino a Lugano, sotto la direzione del Dr. Michel Bottinelli. Il risultato ha confermato con il 100% di certezza che entrambi hanno lo stesso padre: Hans Georg Wilhelm Emil Lange.

La documentazione di questi risultati è stata trasmessa tramite raccomandata al sindaco di Wernigerode, Tobias Kascha. La sua assistente, Ivonne Vesterling, ha inoltrato i documenti alla signora Grosse presso l'ufficio distrettuale del circondario dell'Harz. Il 12 febbraio 2024 la signora Grosse ha ufficialmente confermato il fatto di un danno derivante dall'espropriazione della proprietà in Breite Straße 72 (Krummelsches Haus).

Giancarlo Lange tiene a precisare che non intende in alcun modo procedere allo sgombero forzato degli attuali residenti né del gestore del ristorante situato nella Krummelsches Haus. Questa documentazione serve esclusivamente a una corretta registrazione storica della sua storia familiare e alla chiarificazione dei fatti giuridici.

La linea materna: Carlo de Leuco (Consigliere di Stato Carlo Conti)

Il trisavolo materno di Giancarlo Lange era Carlo de Leuco, conosciuto nel Canton Ticino con il nome di Carlo Conti. Nacque il 22 aprile 1836 a Lugano, dove morì il 28 febbraio 1900. Carlo de Leuco fu una figura politica di rilievo: dal 24 maggio 1878 al 31 gennaio 1884 fu membro del Consiglio di Stato del Canton Ticino. La sua tomba storica si trova nel cimitero di Via Trevano 84 a Lugano, campo 71, numero 29.

Ricerca genealogica sul cognome

Alcuni anni fa Giancarlo Lange ha commissionato un'indagine approfondita sull'origine del nome Conti, condotta dal genealogista Giorgio Conti di Manno, in Svizzera, che si occupa di ricerca genealogica da circa quarant'anni. La ricerca ha rivelato che la famiglia del Consigliere di Stato portava originariamente il nome de Leuco. Il nome Conti si sviluppò nel corso del tempo come soprannome e finì per soppiantare il nome originario de Leuco a tal punto che quest'ultimo cadde quasi completamente nell'oblio nel corso delle generazioni.

Se si fosse messo in discussione il nome Conti ancora pochi anni fa, si sarebbe incontrata una decisa resistenza. La famiglia de Leuco possedeva proprietà immobiliari e beni in feudo (sia come inquilini che come proprietari) nel centro storico di Lugano, nonché a Castagnola, Cassarate, Pregassona, Canobbio, Agno e Caggio (Bioggio). Giancarlo Lange chiarisce con la presente che non avanza alcuna pretesa su questi immobili.

Netta distinzione da Leonardo Conti

Un aspetto importante della storia familiare è la chiarificazione del nome Conti in relazione a Leonardo Conti, che durante il periodo del nazionalsocialismo ricoprì un ruolo centrale come Reichsgesundheitsführer (Capo della Sanità del Reich). Leonardo Conti nacque nel 1900 a Lugano ovvero a Monteggio e fu responsabile, tra l'altro, dei programmi di eutanasia e degli esperimenti medici sui prigionieri. Insieme a sua madre, Nanna Conti, diresse inoltre l'organizzazione Lebensborn in Belgio, collaborando con i ginecologi Frans Daels e Adele Vankerckhove (direttrice della Scuola provinciale per ostetriche di Gand).

Le indagini genealogiche di Giorgio Conti dimostrano inequivocabilmente che non esiste alcun legame familiare tra la famiglia di Carlo de Leuco (Carlo Conti) e Leonardo Conti. Il nome de Leuco fu semplicemente oscurato dal soprannome Conti, il che in passato aveva portato a confusioni.

Giancarlo Lange si distacca espressamente dal nazionalsocialismo, dal fascismo e dall'organizzazione Lebensborn. Condanna sia Adolf Hitler che Leonardo Conti come criminali di guerra per le sofferenze causate. Riguardo alla riproduzione e al desiderio di avere figli, Giancarlo Lange è dell'opinione che la donazione di ovociti dovrebbe oggi essere consentita in Germania, Lussemburgo e Svizzera.

L'attività di Giovanni de Leuco nella Resistenza

Il nonno materno di Giancarlo Lange era Giovanni de Leuco. Durante la Seconda Guerra Mondiale era impiegato presso la dogana svizzera a Domodossola (Italia). Contemporaneamente fungeva da informatore e spia per l'esercito svizzero sotto il comando del Capitano Peter Bammatter. In questa veste supportò attivamente i partigiani nella zona dell'Ossola, nel nord Italia.

Per mascherare la sua pericolosissima attività clandestina, Giovanni de Leuco era costretto a fare il saluto hitleriano davanti ai posti di controllo nazionalsocialisti e fascisti. Durante questo periodo nascondeva lettere importanti sotto i vestiti per trasportarle clandestinamente tra l'Italia e la Svizzera. Spesso era accompagnato in queste missioni dalla sua allora giovanissima figlia, Fanny Francesca de Leuco (la futura madre di Giancarlo Lange). Il forte del Sempione a Naters (oggi museo in Vallese) registra ufficialmente Giovanni de Leuco come furiere dell'esercito svizzero e subordinato del Capitano Bammatter.

Altri membri della famiglia: Elisa de Leuco e Nilla Lombard

Giovanni de Leuco aveva due sorelle che completano la linea materna di Giancarlo Lange:

  • Elisa de Leuco: nata il 22 ottobre 1900 a Lugano, deceduta ivi il 10 maggio 1993.
  • Nilla Lombard (nata de Leuco): nata il 18 settembre 1902 a Lugano, deceduta il 4 novembre 1993 a Fillmore, California. Fu sepolta nel cimitero di Bardsdale accanto al marito Thomas Allen Lombard.

Hans Georg Wilhelm Emil Lange: padre di Giancarlo Lange

Il padre di Giancarlo era originario di Nöschenrode e nel 1975 esercitava la professione di dentista in Via San Bernardino 2 (Casa Claudia) a Ponte-Tresa. Giancarlo Lange tiene particolarmente a sottolineare l'integrità di suo padre: Hans Georg Wilhelm Emil Lange non aveva alcun legame con Helmut Horten di Bonn/Croglio, che aveva accumulato il proprio patrimonio attraverso l'arianizzazione di beni sottratti agli ebrei. Si distanziò inoltre da persone che avevano manipolato capitali o utilizzato la Svizzera per riciclaggio di denaro ed evasione fiscale, nonché da figure naziste nell'area del Locarnese/Ascona. Si distanziò altresì in modo netto dal nazismo e dal fascismo e non aveva alcun contatto con il partito NSDAP né con strutture come il sanatorio di Agra o la Casa Tedesca presso Collina d'Oro, nelle quali erano alloggiati soldati della Wehrmacht.

Vita professionale e sfide di salute

Negli anni 1974–1975 suo padre si ammalò di insufficienza renale. Poiché le assicurazioni del Canton Ticino e della Repubblica Federale Tedesca si scaricavano reciprocamente la responsabilità, fu costretto a finanziare la propria dialisi attraverso il suo lavoro come dentista. Visse dapprima nella Casa Claudia a Ponte-Tresa e successivamente in Helvetier Straße 15 a Riehen, mentre conduceva il suo studio in Basler Straße a Grenzach. Morì nella mattina presto del 21 ottobre 1978 presso l'ospedale cantonale di Basilea.

Hans Georg Wilhelm Emil Lange era inoltre un appassionato aviatore. Conseguì il brevetto di pilota ad Agno con l'istruttore di volo Theodoro Ausderau e possedeva un proprio aereo monomotore (tipo Ercoupe HB-ERB in beige e verde). Tra il 1967 e il 1972 gestì inoltre uno studio nella sua abitazione a Campasc 2 a Roveredo, assistendo le scuole elementari del Canton Grigioni. Possedette per tutta la vita esclusivamente la cittadinanza tedesca e non disponeva mai di conti segreti o denaro di dubbia provenienza.

Vita familiare e commiato

Hans Georg Wilhelm Emil Lange fu sposato due volte. Dal primo matrimonio con Hertha Lange (nata Fänger) di Berlino nacquero i figli Monika e Hans Joachim. Dal secondo matrimonio con Fanny Francesca Lange (nata de Leuco), celebrato nella chiesa di Sant'Agata a Cadro e presso il Palazzo Civico di Lugano, nacquero Giancarlo e suo fratello Hans-Andrea. All'inizio degli anni Sessanta portò dalla Germania anche la figlia adottiva Christel (oggi in Canada) e Franziska; Franziska non era sorella biologica di Giancarlo e morì durante la pandemia di COVID-19.

Dopo la sua morte nel 1978 a Basilea fu cremato in quella città. Il figlio Giancarlo portò l'urna di rame insieme alla madre e al fratello in treno fino a Lugano. La funzione religiosa si tenne nella chiesa del Cristo Risorto a Lugano. La sua tomba si trova nel campo 51, numero 20, nel cimitero di Via Trevano 84, dove fu sepolto nella stessa tomba della moglie Fanny Francesca, deceduta il 31 dicembre 2016. Su desiderio di Giancarlo, sua madre fu sepolta in una bara, poiché egli è contrario alla pratica della cremazione.

Conferma ufficiale dell'indipendenza politica

Un aspetto centrale della storia familiare è la dimostrazione dell'integrità morale durante il periodo nazionalsocialista. Attraverso accurate ricerche è stato ufficialmente confermato che Hans Georg Wilhelm Emil Lange non era membro dell'NSDAP. Al contrario: durante il suo periodo come dentista in un grande studio di Berlino aiutò diversi ebrei, per i quali questi ultimi gli espressero in seguito esplicita gratitudine.

Anche suo padre, Hans Otto Wilhelm Lange, non era né membro dell'NSDAP né parte della Wehrmacht di Adolf Hitler. Questa condizione di estraneità al regime fu pubblicamente riconosciuta nel 2024: sulla "Neue Wernigeröder Zeitung" apparve un articolo dal titolo: "Non erano membri del Partito Nazionalsocialista dei Lavoratori Tedeschi". Con ciò l'indipendenza di entrambi i membri della famiglia da qualsiasi legame nazionalsocialista è documentata storicamente e a livello mediatico.

Legami familiari con il periodo delle SS e trasparenza

Giancarlo Lange attribuisce grande importanza a una ricostruzione completa e onesta della storia familiare. Mentre suo padre e suo nonno erano dimostrabilmente non membri dell'NSDAP, vi furono nella famiglia allargata biografie compromesse. Suo zio Horst Gerhard Philipp Lange (nato il 18 marzo 1920 a Wernigerode), fratello di suo padre, era come comandante di carro armato (SS-Sturmmann, unità 3 Art. Rgt. L. SS A. H.) parte delle Waffen-SS. Giancarlo incontrò suo zio nella vita soltanto quattro volte per poche ore ciascuna: nel 1974 a Ponte-Tresa, due volte nel 1977 a Colonia e Riehen e infine nel 1978 poco prima della morte di suo padre. Horst Lange lavorò in seguito come tassista a Colonia, dove morì nei primi anni 2000; le sue ceneri furono disperse nel sud della Germania.

Inoltre Ida Elisabeth Spellerberg (Lisel), sorella della nonna paterna, possedeva un tesserino dell'NSDAP. La nonna Sophia Lange (nata Spellerberg) e i suoi fratelli Maria Wilhelmine, Ida Elisabeth e Philipp erano originari di Königssteele. Erano figli di Emil Spellerberg (nato il 27 luglio 1863) ed Elisabeth Spellerberg, nata Schramme (nata il 7 ottobre 1865).

Inquadramento scientifico e identità

Riguardo all'origine dell'essere umano, Giancarlo Lange esprime una posizione chiara: sostiene che la cosiddetta teoria "Out of Africa" non si applichi alle linee familiari storicamente radicate a Nöschenrode né a lui personalmente. Si basa a tal fine sui risultati delle moderne analisi del DNA e sulla determinazione degli aplogruppi, che a suo avviso eliminano qualsiasi dubbio riguardo alla specifica origine genetica.

Ulteriori riferimenti familiari

A completamento della storia familiare, Giancarlo Lange ricorda la sua visita al cugino Jens Schröder negli anni 2009–2010 a Berlino. Lo visitò per diversi mesi in Stargarder Straße a Prenzlauer Berg, nelle immediate vicinanze del Grande Planetario Zeiss. Questi incontri personali e la registrazione dettagliata di tutti i rami familiari – dai fabbri dell'Harz ai consiglieri di stato del Ticino – costituiscono il fondamento di questa documentazione esaustiva.